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Tipps für mehr Wohlbefinden
Schule, Ausbildung, Uni, Social Media, Erwartungs- und Leistungsdruck: Manchmal kann einen das ganz schön überfordern. Alldem nicht voll und ganz gerecht zu werden, zieht einen runter. Man fühlt sich nutzlos, dem Alltag nicht gewachsen und einfach lost. Doch das Gute ist: Es gibt viele kleine Dinge, die du für deine mentale Gesundheit tun kannst. Unser Guide unterstützt dich dabei, wieder mehr in Balance zu kommen.
Dein Fundament für mehr Wohlbefinden
Schlaf – die geheime Superkraft
Du brauchst rund sieben Stunden Schlaf, um richtig zu funktionieren. Dabei kommt es jedoch auch auf die Schlafqualität an, an der du mit diesen Tricks arbeiten kannst:
- Leg dein Handy eine Stunde vor dem Schlafen weg.
- Halte regelmäßige Schlafzeiten ein.
- Mache dein Zimmer zur Schlaf-Oase: dunkel, kühl, ruhig.
Bewegung – der kleine Unterschied
Sport ist ein echter Mood-Booster. Schon 20 Minuten Bewegung am Tag machen einen Unterschied. Wie du ganz einfach mehr Bewegung in deinen Alltag integrieren kannst:
- Geh eine Runde spazieren.
- Tanz zu deiner Lieblingsplaylist.
- Mach zu Hause YouTube-Workouts.
- Geh mit deinen Freunden eine Runde Fußball, Volleyball oder was auch immer spielen.
Social Media – ein bisschen Detox schadet nie
Social Media gehört zu unserem Leben dazu, kann aber auch belastend sein. Für einen besseren Umgang mit Social Media sorgen:
- regelmäßiger Digital Detox
- Accounts entfolgen, die dir ein schlechtes Gefühl geben
- die Screen-Time-Funktion deines Handys
- die Erinnerung daran, dass das, was du online siehst, oft nicht das reale Leben ist
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Stress-Management – Techniken lernen
Wenn dir alles zu viel wird, du nicht mehr weißt, wo hinten und vorne ist, dann mach dich mit diesen Techniken zur Stressbewältigung vertraut:
- Atemübungen helfen weiter: Atme 4 Sekunden ein, halte für 4 Sekunden die Luft an, atme für 4 Sekunden aus.
- Journaling: Schreib auf, was dich beschäftigt oder belastet. Deine Notizen müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist, dass du deine Gedanken rauslässt.
- Die 5-4-3-2-1-Methode: Nenne 5 Dinge, die du sehen kannst, 4 Dinge, die du hören kannst, 3 Dinge, die du fühlen kannst, 2 Dinge, die du riechen kannst und 1 Ding, das du schmecken kannst. Der Fokus auf deine Sinne holt dich zurück in den Moment.
Soziale Kontakte – offline pflegen
Echte Verbindungen zu anderen Menschen sind mega wichtig für deine mentale Gesundheit. Achte bei deinen sozialen Kontakten auf:
- weniger ist manchmal mehr: Lieber wenige echte Freunde, als viele oberflächliche Kontakte
- Menschen, die deine Interessen teilen
- Menschen, denen du dich öffnen kannst, wenn es dir nicht gutgeht
Mental-Health-Routine – jeder noch so kleine Anfang zählt
Welche zwei, drei Dinge fühlen sich für dich gut an? Bau sie in deinen Alltag ein! Hier kommen ein paar Quick Wins für jeden Tag:
- Nimm dir morgens 5 Minuten, ehe du dein Handy checkst.
- Atme einmal am Tag bewusst tief durch!
- Schreibe abends eine Sache auf, die heute gut war.
- Rede mindestens mit einer Person offline.
Deine mentale Gesundheit ist kein Nice-to-have, sondern ein Must-have. Wichtig ist, dass du auf dich achtest und dir bei Bedarf Hilfe holst. Professionelle Unterstützung findest du bei der Telefonseelsorge (kostenlose 24/7-Hotline: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222), der Nummer gegen Kummer (Telefon: 116 111) oder bei der Schulpsychologischen Beratungsstelle. Scheu dich nicht davor, dir Hilfe zu suchen, wenn du alleine nicht weiterkommst. Kleine Schritte in die richtige Richtung machen einen großen Unterschied. Du hast mehr drauf als du glaubst!