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Wie du mit Bewerbungsabsagen richtig umgehst, daraus lernst – und am Ende einen Ausbildungsplatz findest

Du hast das Vorstellungsgespräch überstanden, vielleicht sogar das Assessment-Center – und dann kommt doch noch die Absage auf deine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz. Das tut weh, keine Frage. Aber: Eine Absage ist kein Urteil über dich als Person. Und sie muss auch nicht das Ende sein. Wir zeigen dir, wie du das Beste daraus machst.

4 Tipps zum Umgang mit Absagen

Frag nach – du hast nichts zu verlieren

Viele trauen sich das nicht, dabei ist es einer der smartesten Moves nach einer Absage: Hak beim Unternehmen nach. Ruf deine Ansprechperson an oder schreib eine kurze, freundliche E-Mail und frag höflich, warum es nicht geklappt hat. Das klingt vielleicht unangenehm, bringt dir aber gleich zwei Vorteile.

Erstens bekommst du wertvolles Feedback – zum Beispiel, dass du dich zu wenig mit dem Betrieb auseinandergesetzt hast, im Gespräch zu zurückhaltend wirktest oder Unsicherheit über die Stelle ausgestrahlt hast. Dinge, die du beim nächsten Mal gezielt verbessern kannst.

Zweitens bleibst du dem Unternehmen positiv im Gedächtnis. Falls der Wunschkandidat doch absagt, hast du damit echte Chancen, doch noch zum Zug zu kommen.

 

So könnte deine Nachfrage klingen

„Guten Tag Frau / Herr [Name],

vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu meiner Bewerbung. Ich würde mich über ein kurzes Feedback zu den Gründen Ihrer Absage freuen, damit ich weiß, woran ich für die Zukunft arbeiten kann.

Für Ihre Zeit bedanke ich mich herzlich.

Mit freundlichen Grüßen,
[dein Name]“

Check deine Bewerbungsunterlagen

Manchmal liegt es einfach an den Unterlagen. Schau dir deine Bewerbungsmappe deshalb nochmal in Ruhe an – am besten mit einem frischen Blick oder mit Hilfe einer Person, der du vertraust.

  • Hast du dein Anschreiben wirklich auf diese eine Stelle zugeschnitten oder klingt es nach Copy and Paste?
  • Gibt es Lücken im Lebenslauf, die du erklären solltest?
  • Sind alle geforderten Unterlagen dabei (Zeugnisse, Zertifikate etc.)?
  • Hast du Rechtschreib- oder Grammatikfehler übersehen?
  • Erfüllst du die Voraussetzungen, die das Unternehmen stellt?

Wichtig: Nicht jede Absage liegt an dir. Manchmal passt ein anderer Bewerber einfach ein bisschen besser – das hat nichts mit deinem Wert als Person zu tun. Nimm es nicht persönlich und mach weiter.

Bleib zuversichtlich und fokussiert

Absagen können zermürbend sein. Aber mit einer negativen Grundhaltung wirst du andere nicht von dir überzeugen. Glaub daran, dass der richtige Betrieb auf dich wartet. Du musst ihn nur noch finden.

Hat dich der Bewerbungsstress im Griff? Wenn der Druck, endlich das Passende zu finden, zu groß wird, dann gönn dir bewusst Pausen und mache etwas, was dir guttut: Sport, Hobbys, Freunde treffen – egal, was es ist: Danach startest du mit neuer Energie wieder richtig durch.

Begib dich auf Ursachensuche

Wirst du gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Oder überzeugst du im Gespräch nicht? Je nachdem liegt das Problem woanders.

Wenn es bereits an der Einladung scheitert, deine Bewerbungsunterlagen aber top sind, dann überlege dir, ob es verwandte Berufe oder alternative Ausbildungswege gibt, die für dich auch in Frage kommen. Manchmal öffnen sich durch Umwege die besten Türen.

Wenn du nach dem Vorstellungsgespräch eine Absage erhältst, solltest du deinen Auftritt optimieren – und zwar durch eine gute Vorbereitung, angemessene Körpersprache und eine positive Außenwirkung. Recherchiere das Unternehmen vorab gründlich: Was macht es genau, was sind seine Werte, warum willst du ausgerechnet dort arbeiten? Übe außerdem typische Interviewfragen laut, zum Beispiel vor dem Spiegel oder mit einer Freundin oder einem Freund. Achte dabei darauf, dass du offen und engagiert wirkst: Blickkontakt halten, aufrecht sitzen, aktiv zuhören.

Wenn es auf Bewerbungen nur Absagen hagelt, ist das ganz schön frustrierend. Steck deswegen aber nicht den Kopf in den Sand, sondern überlege dir bei jeder einzelnen Absage, was du daraus mitnehmen und verbessern kannst. So klappt es am Ende bestimmt noch mit einem Ausbildungsplatz. Dann eins ist sicher: Irgendwo wartet das passende Unternehmen auf dich. Du musst es nur finden!

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